Ehrenamtsurkunde für soziales Engagement

Die Landeswohlfahrtsverbände haben nun eine landesweit einheitliche Dankesurkunde geschaffen, die ehrenamtlich und freiwillig Engagierten im sozialen Bereich verliehen wird. Damit soll die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements gerade dort weitergeführt und nochmals intensiviert werden.

Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen. Nähere Informationen hierzu können entnommen werden unter der Internetadresse www.ehrenamtsnachweis.de.

Speziell geehrt werden Tätigkeiten in einer sozialen Einrichtung, einem Wohlfahrtsverband, in der Pfarrgemeinde oder einem anderen sozialen Bereich. Einen Ehrenamtsnachweis können Menschen erhalten, die sich jährlich mindestens 80 Stunden ohne Gehalt in den genannten Einrichtungen betätigen. Von insgesamt 3,8 Mio. ehrenamtlich Engagierten in Bayern sind ca. 400.000 Menschen für soziale Zwecke tätig. Der Nachweis ist so angelegt, dass sich auch weitere Bereiche wie Sport oder Kultur später anschliessen können.

Aus unserer Sicht hätte von Beginn an eine Ausweitung auch auf den sportlichen und kulturellen Bereich nicht geschadet, da eine Grenzziehung zum “sozialen” Bereich ohnehin schwierig und diese Aktivitäten nicht minder förderungswürdig sind.

Engagierte junge Menschen können den Ehrenamtsnachweis für Bewerbungen oder zum Nachweis von Tätigkeiten im Studium verwenden.  Zuständig für die Ausstellung ist immer der Verband oder die Organisation selbst, bei der ein Engagierter tätig ist. Bei kommunalen Projekten können auch die Kommunen selbst den Nachweis erstellen.

Hans Egger

für die Fraktion “Erding Jetzt”

 

 

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Eine Reaktion zu “Ehrenamtsurkunde für soziales Engagement”

  1. walter koppe

    lieber johnny,

    als jemand, der sich seit jahren und jahrzehnten selbst ehrenamtlich engagiert, 1999 als vorsitzender des gemeinnützigen vereins brutto e.v. den ersten preis eines bundesweiten wettbewerbs gewann, 5 jahre vorsitzender des erdinger literatentreff e.v. und initiator der pendler-mitfahrzentrale mifaz.de war, bin ich sehr dafür, bürgerliches engagement auch innerhalb kommunaler verantwortung besser zu fördern und entsprechende initiativen im erdinger stadtrat zu starten.

    was mich hier allerdings wundert, wenn entsprechende ausschreibungen zwar groß beworben werden, dann aber weder öffentlichkeit, ja nicht einmal die beteiligten selbst über den ausgang solcher städtischer initiativen informiert werden !-?
    zwar wurden die stadträte offenbar seit nov. 2009 über die vergabe des “umweltpreises der stadt erding” informiert, diese dürfen aber bzgl. der entscheidung (so eine entsprechende e-mail-antwort) bis heute nichts öffentlich machen – obwohl man in den ausschreibungsunterlagen nachlesen kann: “Die Entscheidung des Stadtrates über die Preisträger wird _unmittelbar_ nach dieser Entscheidung durch den Ersten Bürgermeister bekannt gegeben” (siehe: http://www.erding.de/download/Umweltpreis.pdf , punkt 9).

    die frage stellt sich deshalb auch bzgl. jeder weiteren ausschreibung, wie der stadtrat den spagat meistern will, zwar ehrenvolle ausschreibungen zu starten, dann aber den ausgang der selbigen zum nicht-transparenten rätsel zu erklären.

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